Käfer Karl

Es war einmal eine Naturwiese mit unendlich vielen Wildblumen, Gräsern, einigen Sträuchern und Bäumen. Dort waren unzählige Insektenarten wie Schmetterlinge, Bienen, Käfer, Grashüpfer, Grillen, viele verschiedene Vögel, Mäuse, Eidechsen, Schlangen und vieles mehr zuhause.

Die Grassamen, Kleintiere und Insekten waren eine wichtige Nahrungsquelle für die Vögel. Im Frühjahr konnte man beobachten wie sich die Schwalben, den Schlamm, für ihre Nester aus den Pfützen holten.

Doch eines Tages ist es geschehen, die Bulldozer kamen und zerstörten dieses herrliche Biotop. Ein Baugebiet entstand und dort, wo früher, all diese vielen Tiere und Insektenarten lebten, leben heute Menschen.Von da an bekam ich täglich Besuch von verschiedenen Insekten, denn es war an der Zeit sich zu beschweren.

Als erstes kamen zwei Tagpfauenaugen, danach kam eine Libelle und dann ein Grashüpfer zu mir, die mir sagten:,,Bitte hilf uns, man nimmt uns unseren gesamten Lebensraum. Wir finden keine Nahrung und wir wissen nicht mehr wo wir noch hin sollen.“

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Seitdem kommen immer wieder neue Insektenarten und Wildtiere mit derselben Bitte zu mir. Sie möchten, dass ich euch mitteile, dass auch sie Nahrung und einen Platz zum Leben brauchen. Da die Tiere und Insekten nicht für sich selbst reden können, gebe ich hiermit ihr Anliegen weiter. Wenn es der Natur gut geht, dann geht es auch uns gut. Ich bitte euch, diese Bitte, an alle Menschen weiterzugeben, die ihr kennt.


Wie können wir helfen?


Pflanzt Balkonpflanzen und Stauden die vom Frühjahr bis Herbst Nahrung spenden und die für Bienen und Schmetterlinge lebensnotwendig sind. Nur so können wir auch weiterhin die für uns alle extrem wichtigen Insekten erhalten.

Schafft Nistplätze, Sträucher und Hecken für Vögel und stellt ihnen ganzjährig Futter und Wasser bereit. Normalerweise wäre das nicht nötig, aber wo sollen die Vögel noch Nahrung finden?

Die meisten Wiesen die Samen und Insekten geliefert haben sind bereits verschwunden. Jetzt liegt es an uns etwas zu tun und der Natur wieder etwas zurückzugeben.

Lasst im Winter an einer Ecke des Gartens das Laub liegen, hier können Igel und andere Kleintiere überwintern. Die Igel freuen sich übrigens auch wenn man sie füttert. Informationen hierzu bekommt ihr in jedem Zoofachgeschäft.

Hängt in euren Gärten Insektenhotels auf oder baut sie selbst.


Anleitung Insekten-Nisthilfen selbst bauen - NABU

https://www.nabu.de › Tiere & Pflanzen › Insekten & Spinnen › Insekten helfen

Wenn ihr in eurem Garten Platz habt, lasst einen Teil wild wachsen und mäht nur zweimal im Jahr.

Füttert wenn es kalt ist die Bienen mit etwas deutschem Biohonig, damit Sie genug Kraft haben, um unbeschadet zu ihrem Bienenvolk zurück zu kommen.
Bitte füttert nur deutschen Honig und gebt Honiggläser aus anderen Ländern zuerst in die Spülmaschine, bevor ihr sie in den Glascontainer gebt, um Krankheiten und das Aussterben der Bienen zu vermeiden. Informationen für den Grund (Honiggläser) findet ihr im Internet.

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Fütterung der Hornissen mit Honig


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Um neue Lebensräume für Tiere, Insektenarten und Wildpflanzen zu schaffen, könnt ihr Freunde, Bekannte und Bauern, die freies Land haben bitten, Naturwiesen wachsen zu lassen. Diese sollten idealerweise nur zweimal im Jahr gemäht werden. So werden neue Lebensräume für Tiere, Insektenarten und Wildpflanzen geschaffen.

Im Kinofilm "Papst Franziskus, ein Mann seines Wortes" wird erwähnt, dass täglich 150 verschiedene Arten aussterben.
Ich glaube gemeinsam können wir das verhindern. Indem wir alle ein bisschen achtsamer werden für alles was Gott erschaffen hat. Lasst uns zusammen stehen und ein Band der Liebe knüpfen. Gemeinsam sind wir stark und können Mutter Erde und somit auch uns heilen. Denn alles ist mit allem verbunden.


Allgemeines zu Bienen und Insekten

Kartoffeln, Mais und Getreide


Das wäre alles was es noch zu essen gäbe, wenn es keine Bienen mehr gäbe. Wie wohl jeder weiß, stellen Bienen und Hummeln Honig her und tragen außerdem Blütenstaub von einem Ort zum anderen. Würden sie das nicht tun, könnten sich die Pflanzen nicht mehr fortpflanzen. Doch nicht nur die Bienen bestäuben die Pflanzen!

Ein Großteil aller Wildpflanzen wird mit Hilfe verschiedener Insektenarten bestäubt. Ohne die Insekten gäbe es also bei weitem nicht so eine Pflanzenvielfalt und damit auch nicht so viele Wirbeltierarten zu denen Säugetiere, Vögel, Amphibien, Reptilien und Fische gehören. Viele dieser Arten ernähren sich ausschließlich oder zum Großteil von Pflanzen.

Ein Bienenvolk kann am Tag 300 Millionen Blüten bestäuben. Für dieselbe Menge bräuchte man 1500 Menschen. Ein Mensch kann pro Tag nur 30 Bäume bestäuben. Nicht auszudenken was geschehen würde wenn die Bienen diese Arbeit nicht mehr für uns erledigen würden.

Hierzu gibt es einen Film von Galileo.tv im Internet.

Insekten sind sehr nützlich!
Sie sind zum Beispiel daran beteiligt, dass Laub und andere Bio-Abfälle kompostiert werden, die sich so letztlich wieder in neue Erde verwandeln. Es gibt also Insekten die für die "Müllverwertung" verantwortlich sind. Es gibt auch Käfer, die nicht nur Totengräber sind, sondern auch so heißen. Die kleinen Käfer sorgen nämlich dafür, dass verstorbene Kleintiere in der freien Wildbahn unter die Erde kommen, dort zersetzt werden und so wieder Nährstoffe für die Pflanzen produzieren.

Alle Insektenarten haben ihren Nutzen. Zum Beispiel fressen Marienkäfer Blattläuse. Ameisen tragen zur Verbreitung der Pflanzen bei, weil sie Samen sammeln und verteilen. Insekten verwerten auch Kot und Kadaver der Wildtiere und so gibt es noch vieles mehr.

Wir alle haben eine große Verantwortung, damit unsere Welt weiter so wunderschön bestehen und sich wieder erholen kann. Noch ist es nicht zu spät. Bestimmt hat jeder von euch schon gehört, dass die Insekten immer weniger werden. Monokultur, Bebauung, Pestizide und sonstige Gifte sorgen dafür, dass es immer weniger Nahrung und Lebensraum für Tiere, Insekten und Pflanzen gibt. Deshalb bitte ich euch möglichst viele meiner Vorschläge umzusetzen.

Wir alle sind gefordert, denn jedes Geschöpf Gottes möchte leben. Erschafft einen sauberen und lebenswerten Planeten. Seid Vorbilder für unsere Kinder, auch wenn es um das achtlose entsorgen von Müll, Hundekot oder die Verschmutzung unserer Gewässer geht.

Bringt Ihnen bei, wie man sparsam mit den Ressourcen umgehen kann. Zeigt Ihnen bitte, wie man liebe- und respektvoll mit Pflanzen und Tieren umgeht.

Mit oft nur geringem Einsatz, können wir sehr viel bewirken. Die Erde und all Ihre Geschöpfe werden es euch danken. Es ist höchste Zeit achtsam mit der Natur umzugehen.

Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur. Bitte helft mit, gemeinsam können wir sehr, sehr viel erreichen!


Info zur Überschrift:


Schon 1983 wurde der Protestsong „Karl der Käfer“ von der Gruppe Gänsehaut komponiert. Der Song behandelt den negativen Umgang der Menschen mit der Natur (s. Wikipedia)